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Mit der Rückenrolle gehören Schmerzen der Vergangenheit an
Fast jeder dritte Deutsche klagt mindestens einmal im Jahr über Rückenschmerzen. Daher gelten diese Schmerzen mittlerweile auch als Volkskrankheit. Die Ursachen dafür können vielfältig sein – von Stress und körperlicher Belastung über mangelnde Bewegung bis hin zu Fehlhaltungen im Alltag. Doch ganz gleich, welche Ursache es sein mag, die Rückenrolle kann eine Möglichkeit sein, diese lästigen Schmerzen zu verabschieden.



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Rückenrolle Test – Was ist eine Rückenrolle?
Die Rückenrolle, auch Faszienrolle genannt, ist eine Hartschaumrolle aus Polyethylenschaum und wird in erster Linie zur Selbstmassage eingesetzt. Für diese Selbstmassage gibt es gezielte Übungen, um die Schmerzen im Rücken, aber auch in anderen Teilen des Körpers, zu lindern. Die Rolle findet sowohl in neurologischen und orthopädischen als auch in sportmedizinischen Einrichtungen Anwendung. Mittlerweile gibt es viele verschiedene Rückenrollen auf dem Markt, doch die bekannteste und beliebteste ist die Blackroll Orange Rückenrolle. Dies ist die erste Rolle, die entwickelt wurde und wird auch heute noch von den meisten Trainern in der Arbeit mit der Rückenrolle verwendet. Zusätzlich gibt es Rollen, die einen vibrierenden Kern besitzen, um noch tiefer in das Gewebe des Körpers einzudringen und somit bessere Ergebnisse zu erzielen. Tipp: Hier finden Sie einen Rückenrolle Test.
Was sind Faszien?
Das Hauptziel der Rückenrolle ist es, die verklebten Faszien im Rücken zu lösen. Diese sogenannten Faszien sind als Bindegewebe im gesamten Körper zu verstehen. Sie können sich ein großes, elastisches Geflecht vorstellen, welches alle Knochen, Muskeln und Organe sowie alle Sehnen und Nerven umhüllt. Dieses Geflecht kann an einigen Stellen hauchdünn sein, an anderen wiederum einige Millimeter dick.
Die Aufgaben der Faszien
Die Faszien übernehmen für den Körper viele wichtige Aufgaben. So trennen sie unter andem die einzelnen Muskeln voneinander, indem das Geflecht jeden einzelnen Muskel umhüllt. Weiterhin erzeugen die Faszien durch Dehnspannungen gewisse Kräfte, welche sich positiv auf die Muskelkraft auswirken. Darüber hinaus wird eine Flüssigkeit, nämlich die Lymphe, über diese Faszien abgeleitet. Diese versorgt die Zellen mit wichtigen Aufbaustoffen und trägt gleichzeitig abgebaute Stoffe wieder ab. Auf Grund von Muskelverspannungen kann es jedoch zu einem Stau dieser Lymphe kommen. Sie wird daran gehindert, richtig abzufließen und die Faszien verkleben. Durch diese verspannten und verklebten Faszien wird die gesamte Funktion des Körpers herabgesetzt. Bewegungen werden erschwert und können mit Schmerzen verbunden sein. Auch kommt es leichter zu Verletzungen. So können ruckartige, ungewohnte Bewegungen zu Muskelzerrungen oder -stauchungen führen. Weiterhin können sich die Faszien durch psychischen Stress, Fehlhaltungen, Verletzungen oder mangelnder Bewegung verkürzen und weiter verhärten. Weitere Infos über Faszien finden Sie auf unserer Webseite.
So wirkt die Rückenrolle
Sind die Faszien bereits verklebt, können Sie die Rückenrolle zur Selbstmassage nutzen, um diese Verklebungen zu lösen. Dabei rollen Sie Ihren Körper über die Rückenrolle hinweg, sodass die verhärtete Muskulatur mit Hilfe des eigenen Körpergewichts auf die harte Schaumstoffrolle gedrückt wird. Dieser große Druck soll dafür sorgen, dass die Lymphflüssigkeit in den verhärteten Faszien wieder in Bewegung kommt und abgeleitet werden kann.
Auf lange Sicht sollen die Verklebungen dadurch gelöst werden. Infolge dessen werden die Faszien wieder elastischer und können vor allem die Muskeln wieder besser unterstützen. Dadurch können die Muskeln wieder mehr Kraft aufbringen, die Verspannungen werden reduziert und spannungsinduzierte Schmerzen lassen nach. Weiterhin wird die Durchblutung sowie die Nährstoffversorgung der Zellen verbessert, wodurch die Muskeln auch in ihrer Regeneration nachhaltig gestärkt werden können. Zudem können Haltungsschäden und Fehlbelastungen verringert oder sogar komplett aufgehoben werden.
Übungen mit der Rückenrolle
Im Folgenden finden Sie zwei grundlegende Übungen mit der Rückenrolle, die vor allem für Einsteiger sehr geeignet sind. Weitere Übungen finden Sie unter https://www.blackroll-orange.de/de/uebungen/rueckenuebungen.html.
1. Übung
Zunächst setzen Sie sich mit ihrem Gesäß auf die Rückenrolle und stützen sich mit Ihren Händen nach hinten ab. Rollen Sie nun langsam über die Rückenrolle, sodass Sie nach und nach in Rückenlage kommen. Dabei beginnen Sie am Steißbein und rollen über die Hartschaumrolle bis diese Ihre Schultern erreicht. Wichtig ist, dass Sie den Bauch dabei fest anspannen. Zur Unterstützung können Sie den Kopf mit beiden Händen stützen oder Sie verschränken die Arme vor Ihrer Brust.
2. Übung
Zunächst stellen Sie sich mit ihrem Rücken gegen eine leere Wand. Nun gehen Sie leicht in die Knie und klemmen die Massagerolle waagerecht zwischen den Rücken und die Wand auf Höhe der Schulterblätter. Nun bewegen Sie sich auf und ab, indem Sie abwechseln in die Knie gehen und anschließend die Beine strecken. Dadurch bewegt sich die Rolle an ihrem Rücken und massiert Nacken, Schulter und Brustwirbelsäule.
Folgende Aspekte müssen bei Übungen mit der Rückenrolle beachtet werden
Während Sie die Übungen durchführen, sollten Sie sich sehr langsam über die Rolle hinwegbewegen. Lassen Sie sich genügend Zeit dabei. Spüren Sie die Punkte, die am meisten Schmerzen und verweilen Sie an diesen Stellen etwa für 20-30 Sekunden. Dabei kann es durchaus vorkommen, dass Sie ein unangenehmes Gefühl bis hin zu Schmerzen empfinden. Daher variieren Sie den Druck, um herauszufinden, wie viel Druck für Sie am angenehmsten ist. Gehen Sie auf keinen Fall bis zu Ihrer Schmerzgrenze, denn zu viel Druck führt zu blauen Flecken oder gar zu Verletzungen, was die Verklebungen der Faszien nur verstärkt. Weiterhin sollten Sie die Rückenrolle lediglich über Muskelgewebe rollen und keineswegs über die Gelenke.
Ist eine Blackroll für jeden geeignet?
Da bei der Selbstmassage mit der Rückenrolle das Gewebe des Körpers einem sehr hohen Druck ausgesetzt wird, ist die Anwendung nicht für jede Person geeignet. So sollten schwangere Frauen genauso auf eine Rückenrolle verzichten wie Menschen mit einem Bandscheibenvorfall oder rheumatischen Erkrankungen. Auch wenn Sie künstliche Gelenke besitzen oder gerinnungshemmende Medikamente einnehmen, ist von der Rückenrolle abzuraten. Weiterhin sollten Sie Übungen mit der Rückenrolle unterlassen, wenn Entzündungen von Gewebe vorliegt oder Sie vor kurzem eine Operation hatten. Die Gefahren, dass Haut, Muskeln oder Faszien beschädigt werden könnten, ist unter all diesen Umständen zu groß.
Fazit zur Rückenrolle
Findet die Rückenrolle regelmäßg Anwendung, können Sie Ihre Rückenschmerzen also langfristig und nachhaltig reduzieren. Die verklebten Faszien werden gelöst und der Körper wird in seinen Funktionen wieder besser unterstützt. Sie werden wieder zu mehr Beweglichkeit finden und eine gesündere Haltung einnehmen können. Bei anhaltenden oder schlimmer werdenden Schmerzen sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen.